Vom Laut zum Buchstaben

Was ist denn hier los? In der ersten Halle der Sprachfabrik geht es zu wie in den Bergen: es hallt ein Echo nach dem anderen durch den hohen Raum und viele kleine Wuselzwerge springen herum, fuchteln wild mit den kurzen Armen und versuchen, etwas Unsichtbares aus der Luft zu greifen. Und siehe da: das Unsichtbare wird in den Zwergenfingern zu einem Ding!

So fängt z.B. Alfi etwas, was er dann auf einen Papierstreifen legt, was ausschaut wie ein A. Kaum hat das A einen Platz gefunden, jagt Alfi schon dem nächsten Echo nach und legt gleich darauf ein L auf den Streifen. Er hält inne, hält eine Hand hinter das Ohr und lauscht. Jetzt, da hört Karott es auch: da schwirrt ein F vorbei wie ein Windhauch! Schon hat Alfi den Windhauch geschnappt und da steht auf seinem Streifen auch schon ALF. Karott beginnt zu verstehen, wie das hier funktioniert: jedes Geräusch ist ein Laut und sobald die Zwerge das Geräusch auf ihre Streifen gezaubert haben, ist es ein Buchstabe geworden! Während Karott noch überlegt, hört er einen hohen Piepston: das I . A - L - F -  I , da steht es schwarz auf weiß.