Rezension zu „Wo sind denn all die Bienen hin?“ von Lena Steinfeld, illustriert von Julia Seal, erschienen 2020 im Schwager & Steinlein Verlag

 

Das Mädchen Toni, immer auf der Suche nach spannenden Dingen, lernt die Biene Bo kennen. Zusammen machen sie sich auf die Suche nach Bos` Großfamilie, die spurlos verschwunden ist. Mit Hilfe ihres Forscherdrangs und auch mit einem Händchen Glück kommt die Bienenfamilie wieder zusammen. Nicht nur im Text sondern auch im Anschluss an die Geschichte gibt es noch einige sehr lehrreiche Informationen zu Wild- und Honigbienen und deren Bedeutung für unsere Umwelt.

Toni, die selbsternannte kleine Forscherin, findet bei Ihrer Suche nach Entdeckungen so überhaupt gar nichts Spannendes in ihrem Garten. Bis es plötzlich neben ihr summt und brummt: Die Biene Bo! Die kleine Biene klagt Toni ihr Leid, denn sie sucht ihre Familie. Und diese Familie ist nicht klein, um genau zu sein, sind es 8902 Bienen, die verschwunden sind. Das Forscherherz hüpft und Toni beschließt, der Biene bei der Suche zu helfen. Nach einer erfolglosen Suche wagen die beiden zur Ablenkung ein kleines Tänzchen und genau dies lockt die Bienenfamilie an, die von nun an in Tonis` Garten lebt.

 

 

Sowohl die sympathische kleine Toni als auch die Biene Bo bestechen in der Illustration von Julia Seal durch ihre Gesichtsausdrücke: obwohl die Zeichnungen einfach gehalten sind, ist die Mimik der beiden sehr ausdrucksstark und man kann die jeweilige Stimmung gut nachvollziehen. Nebenbei lernt man viel über die Bienen und das Bienenleben.

 

Ein sehr empfehlenswertes Buch, nicht nur für kleine Forscher und Forscherinnen. (M.R.)

 

Ganz herzlichen Dank an den Schwager &Steinlein Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

"Wo sind denn all die Bienen hin?" von Lena Steinfeld, Illustration Julia Seal

Schager & Steinlein (2020)

ISBN   9783849928407

Format  23,1 x 28,6 cm

ab 4 Jahren

Bildquelle: © Schwager &Steinlein